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Maritimes Reisen im Trend - Kreuzfahrten ab Kiel [10. Apr. 2014 - 18:59]
queen elizabeth
Das Reise-Interesse an einem Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Wie aktuelle Reisestatistiken zeigen, schätzen auch viele Deutsche das maritime Reiseerlebnis. Das Schiffsreise-Spektrum an/ab Deutschland reicht dabei von der günstigen Minikreuzfahrt bis hin zur Luxusreise mit einem der Ozeanriesen.
   
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Botanische Entdeckungsreise in ferne Länder mit dem Original-Traumschiff [10. Apr. 2014 - 11:36]
DEUTSCHLAND
Die Themenreisen auf der DEUTSCHLAND zeigen, dass Kreuzfahrten viel mehr als nur Erholung an Deck bieten. Damit war die Traumschiff-Reederei die erste der Branche mit einem solchen Angebot. Rund um das Thema Gartenkultur sind dieses Jahr beispielweise Routen zu dem Skulpturenpark in den norwegischen Fjorden, eine Wanderung durch die Botanik Frankreichs oder Koch- und Heilpflanzenkunde im fernöstlichen Indonesien im Programm.
   
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Forschungsschiff Polarstern kehrt nach eineinhalb Jahren in der Antarktis in die Heimat zurück [10. Apr. 2014 - 08:24]
PRESSEMITTEILUNG Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Kommunikation und Medien Postfach 12 01 61, 27515 Bremerhaven  Tel. 0471 4831-2007 E-Mail: medien@awi.de   Forschungsschiff Polarstern kehrt nach eineinhalb Jahren in der Antarktis in die Heimat zurück  Bremerhaven, den 9. April 2014. Nach eineinhalb Jahren in der Antarktis wird das Forschungsschiff Polarstern am 13. April in seinem Heimathafen Bremerhaven zurückerwartet. Neben Crew und Wissenschaftlern mit an Bord: jede Menge Daten, Proben und Tiere aus dem Südpolarmeer, die in den Laboren des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), demnächst genauer untersucht werden. Sie stammen aus dem Gebiet des Filchner-Ronne-Schelfeises ganz im Süden des Weddellmeeres, wo Wissenschaftler auf dem letzten antarktischen Fahrtabschnitt Meereis, Meeresströmungen und die Lebensgemeinschaften erforscht haben.   Die Polarstern hat in den vergangenen 18 Monaten gut 64.000 Seemeilen zurückgelegt, das entspricht etwa 120.000 Kilometern und damit einer dreifachen Umrundung der Erde auf Höhe des Äquators. Diese tropischen Regionen durchfuhr der Eisbrecher jedoch lediglich auf dem Hin- und Rückweg; Hauptforschungsgebiet war das antarktische Weddellmeer. Die letzte Expedition vor dem Transit nach Bremerhaven führte noch einmal ganz in den Süden der Antarktis, in das Meeresgebiet vor dem Filchner-Ronne-Schelfeis. „Auch im antarktischen Sommer ist dieses Gebiet nur schwer zugänglich und wir hatten mit sehr schwierigen Eisverhältnissen zu kämpfen“, berichtet Dr. Rainer Knust, Expeditionsleiter und Biologe am Alfred-Wegener-Institut. Er koordinierte an Bord ein multidisziplinäres Team aus elf Ländern, das Untersuchungen zur Meereisphysik, zur Hydrographie und zur Biologie durchführte.   In enger Absprache mit dem Kapitän legte Knust in Abhängigkeit von den Eisbedingungen das Arbeitsprogramm fest. So freuten sich die Meereisphysiker über große Schollen, auf denen sie ihre Messbojen ausbringen konnten. Diese messen, ob eine Eisscholle wächst oder taut und wie schnell und in welche Richtung sie driftet. Die ausgebrachten Messbojen bleiben auf den Eisschollen und senden ihre Daten via Satellit ans Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.   Die Ozeanographen waren auf Lücken im Eis angewiesen, um ihre Geräte einzusetzen. Sie konnten im Arbeitsgebiet umfangreiche ozeanographische Messungen zu Wassertiefe, Salzgehalt, Temperatur und Meeresströmungen durchführen. Ergänzend zu diesen Messungen direkt von Bord haben sie Langzeitverankerungen geborgen und neue ausgebracht. Sie zeichnen ozeanographische Messungen über mehr als zwei Jahre auf. So können die Veränderungen im Salzgehalt und Temperatur des Meerwassers kontinuierlich gemessen werden. Ziel dieser Arbeiten ist die Erfassung und Verfolgung der sehr kalten Schmelzwasserfahne vom Filchner-Ronne-Schelfeis und ihre Vermischung mit wärmerem Wasser aus dem tieferen Weddellmeer.   Unterstützt werden die Arbeiten der Ozeanographen von Weddellrobben, die während der Expedition mit Sensoren und Sendern ausgestattet wurden. Sie liefern bei ihren Tauchgängen nicht nur Messungen zum Tauchverhalten sondern auch Daten des Salzgehaltes und der Wassertemperatur unter dem Eis, die anderes nicht erreicht werden können. Auch diese Daten werden via Satellit ans AWI gesendet. Die ersten Ergebnisse zu den Lebensgemeinschaften in diesem noch weitestgehend unerforschten Gebiet zeigen, dass Besiedlung und Artenreichtum am Meeresboden eng mit der Eisbedeckung und der Hydrographie zusammenhängen. Dort wo sehr kaltes Wasser ausströmt oder in Gebieten, die sehr lange von Eis bedeckt sind, sind Artenvielfalt und Besiedlungsdichte deutlich geringer als in offenen Regionen, die nicht so stark vom Gletscherabfluss beeinflusst sind.   „Frühere Befunde über das unerwartete Vorkommen von Seeelefanten am nördlichen Schelfhang des Filchner-Grabens gaben den Anstoß, den bisher nur vermuteten Zusammenhang von hydrographischen Bedingungen und erhöhtem Aufkommen an Nahrung für die Robben im Zuge unserer Expedition mit der Polarstern näher zu untersuchen“, berichtet Knust. Vor der Polarstern war auch das AWI-Forschungsflugzeug Polar 6 an der Kante des Filchner-Ronne-Schelfeises unterwegs, um das Robbenaufkommen aus der Luft zu erfassen. Mit den Bordhelikoptern der Polarstern unternahmen Biologen ebenfalls Zählflüge. Ihr erster Eindruck vor der detaillierten Auswertung scheint die Hypothese zu bestätigen, dass es einen Zusammenhang zwischen Robbenvorkommen und ozeanographischen Verhältnissen gibt.   Das Filchner-Ronne-Schelfeis ist das zweitgrößte Schelfeis der Antarktis. Gekoppelte Ozean-Atmosphären Modellberechnungen am AWI lassen vermuten, dass dort Ende dieses Jahrhunderts dramatische Veränderungen mit 20-fach höheren Schmelzraten zu erwarten wären. „Diese Expedition ist eine erste in einer Folge weiterer Polarstern-Fahrten, um den Ist-Zustand des Systems Filchner-Ronne-Schelfeis zu verstehen und die Wassermassen vor und unter dem Schelfeis zu messen. Dann vergleichen wir sie mit den wenigen historischen Daten und können so die gerechneten Modelle überprüfen“, sagt der Leiter der hydrographischen Arbeitsgruppe an Bord, Dr. Michael Schröder vom AWI. Die zukünftigen Expeditionen in diesem Gebiet werden ebenfalls multidisziplinär besetzt sein, um den Zusammenhang zwischen Eis, Meerwasser und der Biologie zu untersuchen.  Die Polarstern wird in den nächsten Wochen in der Lloyd-Werft zu planmäßigen Wartungs- und Reparaturarbeiten liegen, bevor Mitte Mai die Arktissaison beginnt.    Hinweise für Redaktionen:  Wir stellen Ihnen gerne auf Anfrage Videomaterial von der Expedition zur Verfügung. Druckbare Fotos finden Sie unter http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/pressemitteilungen/.   Ihre Ansprechpartnerin ist in der AWI-Pressestelle Dr. Folke Mehrtens (Tel.: 0471 4831-2007; E-Mail: Folke.Mehrtens@awi.de).  Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, den 10. April 2014 um 12:00 Uhr bei Folke Mehrtens an, wenn Sie das Einlaufen der Polarstern begleiten möchten – wegen der Sicherheitsbestimmungen ist der Zugang zum Werftgelände nur mit Anmeldung möglich.   Folgen Sie dem Alfred-Wegener-Institut auf Twitter und Facebook. So erhalten Sie alle aktuellen Nachrichten sowie Informationen zu kleinen Alltagsgeschichten aus dem Institutsleben.  Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der 18 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.       Polarstern im Eis zum Absetzen der Robben Biologen und der Meereis Physiker. C. Oosthuizen, Alfred-Wegener-Institut    Boje zur Messung der Drift von Meereisschollen. Foto: Sonja Schwegmann, Alfred-Wegener-Institut    Station zum Messen der Massenbilanz. Die Geräte messen das Eiswachstum, die Schneetiefe und deren Änderungen. Foto: Sonja Schwegmann, Alfred-Wegener-Institut    Die „neue wissenschaftliche Mitarbeiterin“ mit ihrem Messgerät und Satellitensender kurz vor dem ersten Einsatz. Foto: C. Oosthuizen, Alfred-Wegener-Institut    Fischlarven (Pleuragramma antarcticum) und rote Flohkrebse (Eusirus sp.) aus einem großen Planktonnetz (Rectangular Midwater Trawl mit 8 Quadratmetern Netzöffnung). Foto: C. Havermans, IRSNB / Alfred-Wegener-Institut    Ein männlicher Eisfisch (Neopagetopsis ionah) bewacht das Gelege. Foto: Dieter Gerdes, Alfred-Wegener-Institut
Nach eineinhalb Jahren in der Antarktis wird das Forschungsschiff Polarstern am 13. April in seinem Heimathafen Bremerhaven zurückerwartet. Neben Crew und Wissenschaftlern mit an Bord: jede Menge Daten, Proben und Tiere aus dem Südpolarmeer, die in den Laboren des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), demnächst genauer untersucht werden.
   
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Kiel Ahoi - "Gorch Fock" kehrt von seiner 163. Auslandsausbildungsreise zurück [ 8. Apr. 2014 - 10:12]
Kiel Ahoi - Das Segelschulschiff "Gorch Fock" kehrt von seiner 163. Auslandsausbildungsreise zurück
Am Samstag, den 12. April 2014 um 10 Uhr kehrt das Segelschulschiff "Gorch Fock" von seiner 163. Auslandsausbildungsreise in den Heimathafen Kiel zurück. Im Rahmen der zurückliegenden Seefahrt haben insgesamt 195 Offizieranwärter der Crew VII/2013 und 51 Bootsmannanwärter ihre seemännische Basisausbildung und Fachausbildung absolviert.
   
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Der Ozean – das Langzeitgedächtnis unseres Klimasystems [ 8. Apr. 2014 - 08:13]
Hochauflösende Simulation der Meeresströmungen im Nordatlantik. Quelle: GEOMAR
Internationales Expertentreffen zur Ozeanmodellierung in Kiel

Die Ozeane sind eine entscheidende Komponente in unserem Klimasystem. Trotzdem sind sie in heutigen Klimamodellen oft nur mit sehr begrenzter Auflösung repräsentiert und wichtige physikalische Prozesse fehlen oft völlig. 60 Experten aus 10 Ländern beraten diese Woche in Kiel im Rahmen eines internationalen Workshops in Kiel über die zukünftigen Entwicklungen auf dem Gebiet der Ozeanmodellierung.
   
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